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Hornhautlaser PRK


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Freiheit im Gesicht

Bei der PRK wird in das Epithel mechanisch entfernt. Jetzt folgt die eigentliche Laserbehandlung, die nur wenige Sekunden, im Normalfall nicht mehr als eine Minute dauert. Je nach Ausmaß ihres optischen Abbildungsfehlers erfolgt eine Abtragung mit dem Lasersystem im sphäro-zylindrischen Bereich, oder eine Korrektur des gesamten Wellenfrontfehlers nach den Ergebnissen der Wellenfrontanalyse (iDesign-Messung). Unser Laserchirurg Dr. Gleibs ist einer der Pioniere der Wellenfront gestützen Laser Operationen und hat im Jahr 2000 weltweit die erste Wellenfront gesteuerte Laserung mit dem VISX EXCIMER Laser durchgeführt.

 

Ablauf der Behandlung:

Schritt 1

Voruntersuchung mit Sorgfalt. Auf der sicheren Seite sein.

Bei einem eigenen Termin klären wir mit Ihnen, ob die Augen für die Behandlung geeignet sind und untersuchen diese eingehend. Zunächst führen wir ein ausführliches Anamnese- und Beratungsgespräch, um die verschiedenen Möglichkeiten, aber auch die Limitationen der unterschiedlichen Therapieverfahren auf ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen. Entscheiden wir uns gemeinsam für einen Eingriff zur Verbesserung der Sehfähigkeit (z.B. refraktiv chirurgischer Lasereingriff oder Operation der Augenlinse), ermitteln wir den optimalen Grad der Korrektur und vermessen die Augen mit verschiedenen Diagnosegeräten, wie z.B. dem Wellenfrontanalysegerät (Wavescan by iDesign). Ergebnis davon ist ein computerisiertes Bild der Brechkraft des Auges, die so genannte „Landkarte der individuellen Fehlsichtigkeit“. Zudem wird die Hornhautdicke gemessen und die Hornhautoberfläche mit dem Topographen untersucht. Sind von medizinischer Seite alle Voraussetzungen gegeben – und ihrerseits keine Fragen offen – vereinbaren wir einen Termin für eine Laserbehandlung in unserer Klinik. Der refraktive Lasereingriff wird im iLASIK Zentrum durchgeführt, wenige Meter neben dem Kaffeezimmer. In der Regel werden beide Augen in einer Sitzung gelasert. Dieser Termin dauert meist nicht mehr als eine Stunde.

!Wichtig zu wissen!

Um die Zuverlässigkeit der in der Voruntersuchung erhobenen Werte und Befunde zu sichern, sollten weiche Kontaktlinsen – wenn möglich – schon eine Woche vor der Voruntersuchung nicht mehr getragen werden. Bei formstabilen Kontaktlinsen (sogenannte „harte Kontaktlinsen“) ist eine Karenz von mindestens zwei Wochen erforderlich. Sowohl weiche, als auch harte Kontaktlinsen hinterlassen einen Abdruck auf der Hornhautoberfläche, der die vorbereitenden Messungen verfälschen kann. Außerdem sollte sich ihre Brillen bzw. Kontaktlinsenstärke idealerweise in den letzten zwei Jahren nicht verändert haben und Sie sollten volljährig sein. Junge Frauen in der Schwangerschaft oder der Stillzeit empfehlen wir einen refraktiven Lasereingriff erst dann durchführen zu lassen, wenn sich die hormonelle Situation wieder völlig normalisiert hat, da es durch vermehrte Flüssigkeitsansammlung im Gewebe sonst zu verfälschten Messwerten kommen kann.

 

Schritt 2

Ambulanter Lasereingriff

Zwei beruhigende Fakten gleich vorab: Die Operation als solche ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Der eigentliche Laservorgang dauert nur wenige Sekunden.

Zunächst werden Sie im Vorbereitungsbereich in Empfang genommen und mit Ihnen alle Formalitäten erledigt. Falls Sie sehr aufgeregt sein sollten und noch ein Beruhigungsmittel benötigen, können Sie dies hier erhalten. Ebenso erhalten Sie Überschuhe und eine Kopfhaube, danach betreten Sie den OP-Raum mit dem Laser. Sie liegen während der Laserbehandlung bequem auf einer Liege. Zu Beginn werden die Augen mit Augentropfen betäubt und ihr Kopf unter dem Laser positioniert. Ein so genannter „Lidsperrer“ hält als Klammer ihr Auge während der Behandlung offen, um zu verhindern, dass Sie unbeabsichtigt blinzeln. Ein blinkendes rotes Licht dient Ihnen als Fixierhilfe, um geradeaus in den Laser zu sehen. Aber keine Sorge, ein sogenanntes „Eye Tracking System“ erfasst mittels Infrarotkameras die Strukturen ihrer Regenbogenhaut und verfolgt etwaige kleine Bewegungen des Auges mit und gleicht diese automatisch mit dem Laser aus, um die optimale Sicherheit des Eingriffs zu gewährleisten.

Nachdem beide Augen behandelt wurden, werden Ihnen weiche Schutzkontaktlinsen eingesetzt, diese können problemlos mehrere Tage lang im Auge verbleiben, bis sich die oberflächliche Zellschicht wieder regeneriert hat. Sie hatten während der OP keine Schmerzen. Das Sehen ist unmittelbar nach der Laserung schon besser, aber noch nicht richtig scharf. Da die oberflächliche Hornhautschicht sehr engmaschig mit Nerven versorgt ist, ist in den ersten Tagen nach der Operation mit Schmerzen zu rechnen. Hierfür erhalten Sie von uns spezielle Medikamente und Augentropfen. Es empfiehlt sich, nach der Laserung mit Begleitung und einer Sonnenbrille nach Hause zu gehen.

 

Schritt 3

Nach der Behandlung Die Empfehlung an die Patienten ist so simpel wie wichtig: Lassen Sie es nach der OP ruhig angehen! Zu Hause einige Stunden ausruhen, die Augentropfen wie verordnet anwenden und die ersten Tage nicht die Augen reiben. Und: Die Nachuntersuchungen wahrnehmen – für einen guten, entspannten Start in das neue Leben „ohne“.

Für den Fall, dass Sie irgendwelche Beschwerden oder Fragen haben sollten, erhalten Sie unsere Notfallhandynummer. Wir sind immer für Sie da.

 

 



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