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Lidstraffung


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Der Zahn der Zeit

Überschüssige und lockere Lidhaut, die im Rahmen von Altersveränderungen auftreten kann, wird auch als Dermatochalasis bezeichnet.

 

Ursachen und Symptome

Die Dermatochalasis tritt oft in mittleren und höheren Lebensalter auf. Der müde und gealtert wirkende Gesichtseindruck wird oft durch das gleichzeitige nach vorne Drängen von hinter den Lidern gelegenem orbitalem Fettgewebe noch verstärkt. In den allermeisten Fällen ist die altersbedingte Abnahme der Straffheit des körpereigenen Bindegewebes und die Abnahme der Hautelastizität verantwortlich. Jedoch können auch verschiedene Allgemeinerkrankungen (wie beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen oder Erkrankungen des Bindegewebes) oder vorangegangene Traumata die Ausbildung der Dermatochalasis fördern.

 

Behandlungsmöglichkeiten

Die operative Korrektur der Dermatochalasis am Oberlid wird als Blepharoplastik bezeichnet und stellt eine der häufigsten operativen Eingriffe im Bereich der Lider dar. Hierbei wird im Rahmen einer ambulanten Operation die überschüssige Lidhaut entfernt. Es ist wichtig, hierbei eher dezent und dosiert vorzugehen, da eine zu großzügige Entnahme der Lidhaut dazu führen kann, dass sich das Auge nicht mehr vollständig schließt. Sollte zusätzlich noch ein Vorfallen von orbitalem Fettgewebe vorliegen, wird ggf. das nach vorn gedrängte Fettgewebe vorsichtig reduziert oder neu arrangiert. Ein zu aggressives Entfernen von orbitalem Fettgewebe kann den gealterten Eindruck deutlich verstärken, deswegen wird der Operateur im Regelfall das Fettgewebe nur ganz sachte manipulieren. Die Schnittführung wird im Regelfall so gewählt, dass die entstehende Narbe durch die natürliche Lidfalte verdeckt werden wird.

Bitte beachten Sie, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur unter Vorliegen bestimmter funktioneller Voraussetzungen eine Kostenübernahme garantieren können. Insbesondere muss durch eine Gesichtsfelduntersuchung nachgewiesen werden, dass die Dermatochalasis bereits zu Einschränkungen des Gesichtsfeldes führt. Sollten diese Voraussetzungen noch nicht vorliegen, handelt es sich um einen kosmetischen Eingriff, der von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden darf.

 



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