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Hornhautentzündung


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Die Hornhautentzündung ist eine akute entzündliche Erkrankung der Hornhaut. Die Ursachen sind vielfältig.

Welche Ursachen kann eine Hornhautentzündung haben?

Die Hornhautentzündung oder auch „Keratitis“ kann viele Ursachen haben. In den meisten Fällen geht die Entzündung jedoch entweder auf eine Infektion durch Erreger oder aber auf einen mangelhaften Tränenfilm zurück. Insbesondere Menschen, die viel am PC arbeiten und dabei wenig blinzeln, sind gefährdet. Die unzureichende Benetzung der Augenoberfläche führt dann zu einer konstanten Reizung der Hornhaut.

Häufiger werden Hornhautentzündungen aber durch Krankheitserreger ausgelöst. Insbesondere Bakterien können sich im empfindlichen Augenbereich schnell ausbreiten und zu Entzündungen führen. Solche Infektionen können unter anderem auch durch die zu lange Verwendung in Kombination mit unsachgemäßer Reinigung von Kontaktlinsen begünstigt werden. Auch Personen mit einem geschwächten Immunsystem sowie ältere Personen oder Diabetiker sind anfälliger für Hornhautentzündungen.

Welche Symptome treten bei einer Hornhautentzündung auf?

Eine akute Hornhautentzündung macht sich unabhängig von ihrer Ursache schnell bemerkbar. Zu den Symptomen der Erkrankung zählen Lichtempfindlichkeit, Schmerzen, ein krampfhafter Verschluss des Lides sowie eine stark gerötete Bindehaut. Manchmal juckt das Auge auch sehr stark. Geht die Erkrankung auf einen Erreger zurück, bildet sich manchmal auch ein weißlich-gelber Eiter, der sich im Auge nach unten absetzt, vor allem wenn die Hornhaut so schwer geschädigt wurde, dass die Entzündung sich in das Augeninnere fortsetzt.

Wie wird eine Hornhautentzündung diagnostiziert?

Erste Schritte sind wie bei fast allen Augenerkrankungen die Anamnese, eine Überprüfung der Sehfähigkeit und eine Untersuchung mit der Spaltlampe. Im Anschluss kann der Arzt oftmals schon gut einschätzen, was die Ursache der Entzündung ist. Die Qualität des Tränenfilms hingegen kann der Arzt mithilfe der Vergabe von Farbstoffen in das Auge an der Spaltlampe ermitteln. Steht ein „trockenes Auge“ als Ursache für die Hornhautentzündung im Raum, kann außerdem noch ein sogenannter „Schirmer-Test“ durchgeführt werden. Dabei wird ein kleiner Filterpapierstreifen im Auge eingehängt und anschließend im Hinblick auf seinen Feuchtigkeitsgehalt überprüft.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer Hornhautentzündung?

Die richtige Behandlung einer Hornhautentzündung ist abhängig von ihrer Ursache. Im Falle einer bakteriell bedingten Keratitis kann die Entzündung sehr gut mit Antibiotika und antientzündlichen Augentropfen behandelt werden. Liegt der seltenere Fall einer Infektion mit Herpes-Simplex-Viren vor, verschreibt der Arzt einen antiviral wirksamen Wirkstoff. Führt ein hingegen die mangelhafte Qualität des Tränenfilms zur Hornhautentzündung, kommen künstliche Tränen zum Einsatz. Dabei handelt es sich um Augentropfen, die das Auge feucht halten und damit für den unzureichenden natürlichen Tränenfilm kompensieren. Die Tropfen müssen meistens auch nach Abheilen der Entzündung weiterverwendet werden, da Augentrockenheit oftmals chronisch ist und daher eine eigene Problematik darstellt.


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