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Entfernung von Hauttumoren


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Tumor ist ein schreckliches Wort

Nicht jeder Tumor bedeutet, dass Sie Krebs haben. An sich ist das nur der Fachbegriff für eine Zellwucherung, ohne damit die Ursache zu erklären. Jedoch eines vorweg: Die allermeisten Hautveränderungen sind in ihrer Natur jedoch harmlos und können gut in einem einmaligen ambulanten Eingriff entfernt werden.

 

Ursachen und Symptome

An den Lidern selbst bzw. an der umgebenden Lidhaut können sich verschiedene Wucherungen und Tumoren bilden. Während die meisten dieser Tumoren gutartig sind (wie beispielweise Zysten, Warzen und andere) und mit hinreichender Sicherheit bereits durch eine klinische Untersuchung an der Spaltlampe diagnostiziert werden können, kann es in seltenen Fällen auch zu bösartigen Veränderungen des Lidgewebes kommen. Die häufigste bösartige Veränderung ist das sogenannte Basalzellkarzinom (Basaliom). Diese Erkrankung neigt nicht zu Metastasierung, kann jedoch tief in das umgebende Gewebe eindringen und je nach Lokalisation zu weitreichenden funktionellen Beeinträchtigungen führen. Sollte durch die klinische Untersuchung der Verdacht auf ein Basaliom bestehen, wird im Regelfall eine Entfernung mit pathologischer Untersuchung zur Diagnosesicherung angestrebt.

 

Behandlung

Sollten durch die klinische Untersuchung Zweifel an der prinzipiellen Harmlosigkeit des Befundes bestehen, wird der fragliche Befund im Regelfall operativ entfernt und zu einer feingeweblichen Untersuchung in die Pathologie eingesandt. Sollte der Tumor an einer operativ schlecht erreichbaren Stelle sitzen, oder z.B. wichtige anatomische Strukturen durch eine chirurgische Entfernung gefährdet werden (z.B. die ableitenden Tränenwege), wird ggf. vorab eine kleinere Probebiopsie vorgenommen. Je nach Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung wird das weitere Vorgehen mit Ihnen besprochen. Bitte beachten Sie, dass im Falle von ausgedehnten (bösartigen) Befunden ggf. ein stationärer Klinikaufenthalt erforderlich sein kann, da zunächst alle Schnittränder in der feingeweblichen Untersuchung tumorfrei sein müssen. Etwaige verbliebene kosmetische und funktionelle Defizite müssten dann in einem zweiten Schritt operativ versorgt werden.

 

 



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